Wir trauern um Katharina Schlieper

Wir finden kaum Worte.

Und doch wollen wir erzählen; mit ganz persönlichen Gedanken.
Erinnern wollen wir an ihr Lachen und Scherzen und berichten können wir über das (symbolische) Hafencafé, in das sie uns noch vor wenigen Monaten eingeladen hat.

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Wir trauern um die wunderbare Katharina Schlieper.
Ihr Tod Anfang Januar 2026 macht uns unendlich traurig.

Über alle Jahre hinweg war Katharina Referentin der IKS und hat die hohe Qualität unserer Fortbildungen ganz entscheidend mitgeprägt. Dabei waren ihre Kompetenz, ihr tiefes Wissen und die schier unerschöpfliche Methodenvielfalt entscheidend, mit der sie sich auch für schwere Krisenthemen zur Verfügung stellte. Ihre Seminare waren stets von einem wachen Geist, großem Herz und viel Gestaltungskraft geprägt. Besonders bleibt uns ihr herrlich spitzbübischer Humor lebendig in Erinnerung.

Katharina war uns auch freundschaftlich nah. Ihre Gabe, in jedem Menschen das Wertvolle zu sehen und Potentiale sichtbar zu machen, hat uns als Team außerordentlich gestärkt und unser Miteinander nachhaltig geprägt. Mit Katharina hatten wir den nötigen Rückenwind, den wir benötigten, um so manche Klippe in der langjährigen Projekttätigkeit - einschließlich des Trägerwechsels - gut umschiffen zu können. Auch im größten Sturm kam unser Segelboot nicht zum Kentern, denn Dank Katharina haben wir den Nordstern nie aus den Augen verloren. Ihre Wertefestigkeit gab uns Inspiration, Mut und Orientierung.

Wir sind unendlich traurig, dass Katharina nicht mehr bei uns ist. Und doch sind wir ebenso dankbar über das Glück, einen so wunderbaren Menschen gekannt zu haben und von ihr auf einen (symbolischen) nährenden Kaffee ins Hafencafé eingeladen worden zu sein.

Mit unseren Herzen und Gedanken sind wir bei allen, die ihr nahestanden.

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Über sich selbst sagte Katharina Schlieper: "Als Theaterwissenschaftlerin galt mein besonderes Interesse den Märchen, die in bildhafter und universeller Sprache davon erzählen, wie Menschen auf ihrem Lebensweg Hindernisse und Herausforderungen meistern können. Als Puppenspielerin und Regisseurin eröffnete ich gerne Kindern Räume für Kreativität und Ausdruck. In meinem Zweitberuf als Diplom-Sozialpädagogin arbeitete ich als systemische Beraterin, Familientherapeutin (SG) und als systemische Supervisorin (SIM) in der Begleitung von Teams, insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit. Dabei stand immer der Mensch in seiner Potenzialentfaltung und in der Gestaltung lebendiger, tragfähiger Begegnungen im Mittelpunkt."

Das Team der IKS