„Keine Kinder? Was nun? – Demografische Entwicklung und Auswirkungen auf die Kindertagesbetreuung im Landkreis Meißen“
IKS bringt Kindertagespflege in die Zukunftsplanung ein
Wie kann die zukünftige Kindertagesbetreuung künftig so gestaltet werden, dass jedes Kind den Platz erhält, der zu seinen Bedürfnissen passt? Diese Frage brachte die IKS bei der Trägerberatung im Landkreis Meißen in den gemeinsamen Austausch ein.
Dabei wurde deutlich: Kindertagespflege und Kita müssen gemeinsam gedacht werden. Gerade für Kinder, die zunächst einen kleinen, überschaubaren Betreuungsrahmen benötigen, kann Kindertagespflege ein wichtiger Ort für ein gutes Ankommen sein. Gleichzeitig bestehen dort, wo bislang wenig Berührung mit Kindertagespflege vorhanden ist, Wissenslücken, Vorbehalte und Konkurrenzgedanken.
Hier versteht sich die IKS als Impulsgeberin, Vermittlerin und Brückenbauerin: Sie macht die Qualität und die besonderen Möglichkeiten der Kindertagespflege sichtbar und räumt mit Mythen auf. Denn eine gute kommunale Zukunftsplanung braucht kein Entweder-oder, sondern ein starkes Miteinander beider Betreuungsformen.
© IKS
Dass der Landkreis Meißen Kindertagespflege ausdrücklich in die gemeinsame Trägerberatung einbezieht, ist aus Sicht der IKS ein wichtiges Signal: Zur Zukunft der Kindertagesbetreuung gehören Kita und Kindertagespflege gleichermaßen. Die aktuellen Sorgen angesichts sinkender Kinderzahlen und möglicher Schließungen brauchen dabei Raum – ebenso wie neue Ideen und tragfähige Kooperationen. Diese Zeit ist auch eine Chance für neue Modelle. Dabei ist es wichtig, die Rolle der Fachberatung in diesen schwierigen Prozessen zu stärken.
Die IKS wird diesen Prozess weiterhin fachlich begleiten, Impulse setzen und dazu beitragen, dass die Potenziale der Kindertagespflege in den anstehenden Veränderungen mitgedacht und genutzt werden.