Familiennahes Profil
Die Kindertagespflege in Sachsen orientiert sich an einem familiennahen Betreuungskonzept. Das bedeutet: Kinder werden in kleinen Gruppen mit maximal fünf gleichzeitig anwesenden Kindern betreut. Die Betreuung kann in den privaten Räumen der Kindertagespflegeperson oder in angemieteten Räumen stattfinden. Beide Modelle bieten eine vertraute und persönliche Atmosphäre.
Kleine Gruppen – große Vorteile
Die Betreuung in einer kleinen Gruppe ermöglicht eine flexible, individuelle und überschaubare Förderung und Begleitung.
Jedes Kind hat eine feste Bezugsperson, die den ganzen Tag über anwesend ist. Dadurch erleben Kinder Stabilität, Sicherheit und einen klar strukturierten Alltag.
Eltern bzw. Sorgeberechtigte haben eine direkte Ansprechperson.
Individuelle Entwicklung im Mittelpunkt
Durch die kleine Gruppengröße kann die Kindertagespflegeperson intensiv auf jedes einzelne Kind eingehen.
Der Tagesablauf ähnelt dabei dem Familienalltag: gemeinsam spielen, entdecken, lernen und den Tag erleben. Bildung geschieht in der Kindertagespflege ganz natürlich im Alltag – ohne künstliche Lernprogramme. Durch den familiennahen Alltag entstehen viele Gelegenheiten zum Lernen, die Kindertagespflegepersonen aufmerksam beobachten und begleiten. Spielen und Lernen sind lebendig und echt, nicht gestellt.
In einer ruhigen und geborgenen Umgebung können Kinder in ihrem eigenen Tempo wachsen. Die Betreuung richtet sich nach den Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes und bietet eine spannende, alltagsnahe Lernumgebung.
Hohe Qualität der Betreuung
Die familiennahe Betreuung in der Kindertagespflege leistet einen wichtigen Beitrag zur individuellen Förderung und selbstbestimmten Entwicklung von Kindern. Das zeigen auch nationale und internationale Studien.
Ein entscheidender Qualitätsfaktor ist die enge Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson. Die Kindertagespflegeperson verbindet Bindung und Bildung und begleitet das Kind zuverlässig in seiner Entwicklung.